Warum ich Pastor wurde

Mit meiner Ausbildung in der Kommunalverwaltung hatte ich als Beamter eine gesicherte Perspektive. Dennoch stellte sich mir die Frage, ob es noch mehr als das gibt. Und im Beten erlebte ich Antwort und Weisung von Gott. Ich machte mich auf den Weg und studierte im In- und Ausland an drei verschiedenen Fakultäten und bin seit 17 Jahren Pastor. Seit dem bin ich beruflich sehr glücklich und habe erlebt, dass Gott hält, was er verspricht. Es bereitet mir große Freude, dass die Kirche zu einem Ort werden kann, an dem Jesus erlebt wird. Mit Menschen unterwegs sein und erleben, wie das geht und wie sich Menschen verändern und in ihre Bestimmung finden, das elektrisiert mich bis heute. Es gibt eine Hoffnung, die wir in Jesus haben, und diese Hoffnung wird erlebbar in der Kirche. Es ehrt mich dabei sein zu dürfen. Auch wenn es schwere Zeiten gab, habe ich nie etwas anderes gewollt: Menschen fördern und Kirche aufbauen. Es gab Momente wo ich überfordert war und meine Zweifel hatte. Ich gebe zu, dass das Pastorensein nicht immer erfüllend ist. Aber ich habe mir nie den Blick auf Jesus vernebeln lassen und mit Hilfe meiner Frau, die die Liebe meines Lebens ist, habe ich dann wieder die richtige Perspektive bekommen. Es ist ein spannendes Leben mit Jesus.

Meine Familie & Ich

Meine Familie ist meine Perle. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die in ihrem Leben mit Gott eine Rangfolge leben. Für mich ist Christus meine Mitte. Und von ihm aus lebe ich konzentrisch die Bereiche meines Lebens aus. Der „innere Kreis“ ist meine Familie. Hier bin ich in der ersten Verantwortung vor Gott. Was ich hier nicht authentisch lebe, brauche ich auch nicht in der Kirche oder im Freundeskreis zu kompensieren. Meine Familie ist mein Leben und ein Geschenk Gottes, denn sie ist mein Fundament. Ich sehe mich als Förderer und Versorger und als Fan und Freund meiner Frau und meiner Kinder.  Sie geben mir alles was ich brauche und ich bin beschenkt mit ihnen.

Was mir wichtig ist

„Wenn ein Mensch nichts hat, wofür er bereit wäre zu sterben, dann ist er nicht wirklich fähig zu leben.“ Dieser Satz wird Martin Luther King, jr. zugeschrieben und er hat mein Herz gepackt. Ich bin sicher, dass jeder Mensch eine besondere Bestimmung hat, für die es sich lohnt zu leben. Auch wenn das Leben vergleichsweise kurz ist, will ich Spuren hinterlassen. Ich möchte, dass Menschen, die mit mir unterwegs sind oder waren, sagen können, dass sie mehr in dieser Zeit über sich erfahren haben, als über mich. Ich wünsche mir, dass ich Menschen dabei behilflich sein kann, über sich hinauszuwachsen. Das bedeutet, dass sie erkennen, dass das Leben mehr ist, als nur eine Egozentrik. Es gibt größeres:  Jesus macht das Leben lebenswert. Ich bin überzeugt: Dieses Leben erhält man, wenn man glaubend unterwegs ist.

  • Instagram
  • Vimeo Social Icon
  • Facebook Social Icon